Recycling funktioniert nur mit den richtigen Etiketten: CCL Label rüstet seine Kunden für erweiterte Pfandpflicht

Die Pfandpflicht in Deutschland ist seit dem 1. Januar erweitert worden. So sollen künftig alle Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen, unabhängig von ihrem Inhalt zum Pfandsystem gehören, auch viele Frucht- und Gemüsesäfte, die bisher ausgenommen waren. Ab 2024 kommen auch Milch- und Milchmischgetränke hinzu. Das Ziel ist klar: mehr Wertstoffe für das Recycling. Je höher der Recyclinganteil, desto deutlicher sinkt der Verbrauch von Rohöl für Neuware und der Ausstoß von CO2. Durch die erweiterte Pfandpflicht in Deutschland rechnet CCL Label mit einem deutlichen Anstieg nach Etiketten, die das Recycling unterstützen.

Auch in vielen anderen europäischen Ländern wurden nun ein Pfandsystem beschlossen: Griechenland, Lettland, Slowakei, Rumänien, Türkei , Malta, Portugal, Irland und Schottland haben erklärt, in den nächsten Jahren ein Pfand auf Plastikverpackungen einzuführen. In Österreich gab das Klimaschutzministerium bekannt, dass es den Umstieg auf Mehrwegflaschen und Einwegpfand auf Plastikflaschen und Dosen mit 110 Mio. Euro fördert*. 

Mehrwegsysteme benötigen „clevere“ Etiketten, die sich schnell lösen

„Damit Mehrwegsysteme und Recycling reibungslos und effizient funktionieren, können die Etiketten auf den Flaschen einen sehr großen Beitrag leisten. Etikett ist hier nicht Etikett. Im Mehrweg funktionieren extra dafür entwickelte und patentierte ‚WashOff‘ Etiketten am besten. Sie wurden so konstruiert, dass sie sich unter den Bedingungen, die in den Waschanlagen der Abfüller herrschen, rückstandsfrei lösen,“ so Reinhard Streit, Managing Director Food&Beverage bei CCL Label. Damit könne die Flasche direkt zurück in die Befüllung und viele Kreisläufe durchleben.

Auf das Etikett kommt es an

Beim Recycling der eingesammelten Plastikflaschen in Deutschland, Österreich und allen anderen Ländern wird es auch auf das Etikett ankommen:

Denn damit reine PET-Flocken aus den zurückgegebenen Plastikflaschen wiederverwertet werden können, muss sich das Etikett rückstandslos von der Flasche lösen. „Für ein effizientes Recycling sind Etiketten oder Sleeves aus Polyolefin-Material wie unsere EcoStretchEcoStream- und EcoFloat-Lösungen ideal, da sie aufgrund ihrer geringeren Dichte im Schwimm-/Sink-Verfahren der Sortierer und Recycler aufschwimmen“, sagt Marika Knorr, Head of Sustainability and Communication bei CCL Label. „Auf diese Art und Weise trennen sie sich sauber von den schwereren PET-Flocken, die auf den Boden des Waschbeckens sinken. Die sortenreine Trennung führt zur Gewinnung von qualitativ hochwertigen PET-Flocken, die wiederum zu neuen Flaschen verarbeitet werden können. Der Kreislauf wird geschlossen.“

Closed Loop-Etiketten für Pfandflaschen der Zukunft

Ein bisher einzigartiges Leuchtturmprojekt wurde im österreichischen Völkermarkt erprobt. CCL Label entwickelte hier als erstes Unternehmen ein geschlossenes Kreislaufsystem für Mehrwegetiketten, das in Zukunft eine hundertprozentige Wiederverwertbarkeit von Stretch-Sleeves aus Polyethylen ermöglichen kann: Kunden bringen ihre leeren Mehrwegflaschen in den Supermarkt, wo sie gesammelt werden und wieder zum Abfüller zurückkommen. Der Abfüller entfernt bei diesen Retourenflaschen die Sleeves. CCL nimmt die abgelösten Sleeves zurück, entfernt die Druckfarbe, wäscht sie, schmilzt sie wieder ein und formt neue Pellets daraus. So entstehen neue Folien für Stretch-Sleeves, die bis zu rund 98 Prozent aus dem ursprünglichen Material entstehen. Für dieses Projekt wurde CCL mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.

* Quelle ORF: https://orf.at/stories/3241570/

Kontakt: beverage@cclind.com

07. Januar 2022

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